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Themenbereich Medizin

Titel

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DEGAM-Leitlinienset Nr. 4
H.-P. Zeitler. M. Gulich
Bestehend aus 1 Broschüre 57 Seiten, 1 Kurzfassung (plastiklaminierte A5-Karte),
25 Stk. Patientenfaltblatt,
im Karton-Schuber


Preis: 18,60 €

(Nettopreis 17,38 €
+ MwSt. 7%, 1,22 €)


Zur Ansicht:

Kurzversion für Ärzte und Ärztinnen


Patienteninfo
(diese können Sie auch als separates Produkt erwerben)

Pressemitteilung
zu diesem Titel

Leseprobe
Gekürzte Fassung der Langversion

Herausgeber
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM), c/o Abteilung für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum,
Moorenstr. 5,
40225 Düsseldorf,
Tel.:  0211-8117771,
Fax.: 0211-8118755

Autoren
H. - P. Zeitler und
M. Gulich
Abteilung Allgemeinmedizin, Universität Ulm


Links:


Entwicklerseiten für DEGAM-Leitlinienentwickler


Präsentationsmaterial für Qualitätszirkel und die Kursweiterbildung

DEGAM Leitlinie Nr. 4

Ältere Sturzpatienten

mit Anwendermodulen

„Etwa ein Drittel der über 65-jährigen stürzen mindestens einmal im Jahr... Die Rate steigt mit zunehmendem Alter weiter an, so liegt sie bei den 80 – 89-jährigen bei 40 – 50%... 60 – 70% der Gestürzten stürzen innerhalb der nächsten 12 Monate erneut...“ so heißt es im Anfang dieser Leitlinie Nr. 4 der Deutschen Gesellschaft für Allgemein und Familienmedizin, kurz DEGAM.

Die Zahlen erhellen bereits das Ausmaß des hier von den Autoren in Angriff genommenen Problems. „...Der größte Teil aller nicht-vertebralen Frakturen sind Folgen eines Sturzes“, heißt es dann weiter, „90 Prozent aller hüftgelenksnahen Femurfrakturen entstehen als Sturzfolgen, und 90% dieser Frakturen betreffen Menschen, die 70 Jahre oder älter sind“. Es handelt sich also um ein Problem, das sehr viele ältere Patienten betrifft, die regelmäßig in Allgemeinpraxen auftauchen, und damit zugleich um ein Problem für die Hausärzte.

Im Argen liegt speziell der Bereich Sturzprävention – das Thema wurde bislang kaum systematisch aufgearbeitet und für Praktiker handhabbar gemacht. Und dies obwohl hier immens viel Gutes getan werden kann, sowohl für die Patienten als auch für das chronisch klamme Gesundheitswesen, und teilweise mit den einfachsten Mitteln. Die neue DEGAM-Leitlinie „Ältere Sturzpatienten“ arbeitet gezielt dieses Defizit auf.

Die Langversion der neuen Leitlinie „Ältere Sturzpatienten“ umfasst einen Hauptteil von 33 Seiten und Anhänge von 24 Seiten und startet mit einer kurzen Epidemiologie, auf die eine genaue Aufstellung der mit Stürzen assoziierten äußeren, inneren, iatrogenen und situativen Merkmale folgt.

Der folgende Hauptabschnitt „Diagnostik“ umfasst 7 Seiten, beschreibt praxisgerecht und minutiös das anamnestische Vorgehen nach einem Sturz und liefert Handlungsanweisungen zu acht einfachen Testverfahren, die in der Praxis durchgeführt werden können, um die Sturzgefährdung des Patienten genauer zu bestimmen. Zu vier der Testverfahren finden sich Materialien im Anhang.

Der 3. Hauptabschnitt „Therapeutische Interventionen“ umfasst 9 Seiten und beschäftigt sich in praxisnaher Darstellung mit Maßnahmen zur Sturzvermeidung – von der Begehung der Wohnung des Patienten (Elimierung von Stolperfallen) über die Reduktion iatrogener Gangunsicherheit (z. B. Modifizierung von Tranquilizer-Therapien), Antidepressiva, Antiarrhythmika, Parkinson-Therapie, bis hin zu Gehilfen und Hüftprotektoren, Trainingsmaßnahmen und psychosozialer Begleittherapie u. a. m.

Der 4. Abschnitt fasst auf 2 Seiten das Bisherige zu „Empfehlungen für die Praxis“ zusammen, eingeteilt nach Patientengruppen, wobei eingehend auch der Umgang mit „in Bezug auf Stürze unauffälligen älteren Patienten“ dargestellt ist, nämlich: Was ist sinnvoller Weise zu tun, um überhaupt gleich dem ersten drohenden Sturz zuvorzukommen.

Alle Aussagen sind mit einer Gewichtung der dazu vorhandenen wissenschaftlichen „Evidence“ und der Praxisrelevanz versehen, wie bei den DEGAM-Leitlinien üblich.

Es folgen Anhänge mit, unter anderem, Anleitungen und Materialien zu den wichtigsten Testverfahren (Bartel-Index, Fragebogen „Instrumental Activities of Daily Living“ auf Deutsch, Tinetti-Skala, Geh- und Zähltest) sowie Kontakt-Adressen zu Behinderten- und Versehrten-Sportvereinen und Verbänden.

Manche der Verfahren sind, so heißt es in der Leitlinie, derzeit noch nicht über die Kassen abzurechnen. Hier geht, angesichts der Bedeutung des Themas, ein gesundheitspolitischer Impuls von der DEGAM-Leitlinie aus. Andererseits wird Manches vom Arzt als so sinnvoll erlebt werden, dass er es seinen Patienten trotzdem anbieten wird – und sei es unter dem Vorzeichen des erfolgreichen Praxismarketing.

Die DEGAM-Leitlinie „Ältere Sturzpatienten“ ist seit Juli 2004 lieferbar.

Auf vielfachen Wunsch bieten wir Ihnen die Patienteninformationen hier jetzt auch als separates Produkt an.

 

 

 




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