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DEGAM-Leitlinienset Nr. 8
Dr. Stefan Hensler,
Dr. Stefanie Hoidn,
Dr. Silke Brokmann,
Prof. Dr. Klaus Jork
Bestehend aus:
1 Broschüre 84 Seiten,
1 Kurzfassung (plastiklaminierte A5-Karte),
25 Stk. Patientenfaltblatt,
im Karton-Schuber
Preis: 18,60 €
(Nettopreis 17,38 €
+ MwSt. 7%, 1,22 €)
Zur Ansicht:
Herausgeber
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM), c/o Abteilung für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum,
Moorenstr. 5,
40225 Düsseldorf,
Tel.: 0211-8117771,
Fax.: 0211-8118755
Autoren
Dr. Stefan Hensler,
Facharzt für Allgemeinmedizin
Dr. Stefanie Hoidn,
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Prof. Dr. Klaus Jork,
Facharzt für Allgemeinmedizin
Institut für Allgemeinmedizin, Johann Wolfgang Goethe-Universität,
Frankfurt am Main
in Zusammenarbeit mit
dem Arbeitskreis Leitlinien in der Sektion Qualitätsförderung der Deutschen
Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
Redaktion und Lektorat:
Dr. Silke Brokmann,
Anja Wollny,
Martin Beyer,
Tatjana Blazejewski
Links:
Entwicklerseiten für DEGAM-Leitlinienentwickler
Präsentationsmaterial für Qualitätszirkel und die Kursweiterbildung
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DEGAM Leitlinie Nr. 8
Schlaganfall
Eine knappe Million allein leichterer Fälle im Jahr, und die schweren kommen noch hinzu: Mit knapp 40.000 Todesfällen gehört Schlaganfall durchaus zu den „Killerkrankheiten“ in unseren Breiten. Typische Situation: der Hausarzt wird telefonisch verständigt, dass bei einem Patienten Zeichen wie Lähmungen, verwaschene Sprache, Wortfindungsstörungen auftreten, die auf eine zerebrale Durchblutungsstörung hinweisen können. Der Arzt muss schnell entscheiden: Soll er den Notarzt einschalten, den Patienten in stationäre Behandlung einweisen? Hat ein sofortiger Hausbesuch Sinn? Stroke Unit oder nicht? Einhaltung des „Dreistundenfensters“ für eine mögliche Lysetherapie – ?
Charakteristisch für diesen Notfall ist, dass von den richtigen ad-hoc-Entscheidungen des Hausarztes in vielen Fällen das Leben des Patienten und seine Chancen auf Besserung und Erholung abhängen, wie bei kaum einer anderen Indikation. Bekannte, wenn auch nicht genügend evaluierte Schwachstellen in der Versorgung dieser Fälle sind die Verzögerungen bei der stationären Einweisung – und später dann mangelnde Kooperation bei der rehabilitativen Nachsorge.
Für die schnellen Entscheidungen in der akuten Situation braucht der Arzt in besonderem Maß strukturierte und zuverlässige Information. Bislang lagen keine deutschsprachigen Leitlinien vor, die Versorgungsaspekte des Hausarztes explizit bearbeitet und dargestellt hätten. Hingegen gab es ein verwirrend hohes Aufkommen von nicht-evidenzbasierten Empfehlungen für die Versorgung von Schlaganfall.
Die neue DEGAM-Leitlinie Nr. 8 „Schlaganfall“ schließt jetzt die Lücke. In der Langfassung liefert sie auf 84 Seiten klar aufbereitete, evidenzbasierte Informationen und Handlungsempfehlungen zu hausärztlichen Versorgungsaspekten auf der Grundlage von Datenmaterial aus dem hausärztlichen Setting. Insbesondere klärt sie die Rahmenbedingungen für Einweisungen in die stationäre Versorgung und rehabilitative Nachsorge. Sie liefert präzise Handreichungen für rationale Diagnostik bei Patienten mit transitorisch-ischämischen Attacken oder Amaurosis fugax. Und sie erleichtert eine rationale Pharmakotherapie in der Sekundärprävention durch Beschränkung auf sicher evidenzbasierte Maßnahmen. In allen Aspekten ist dieser Text zugeschnitten auf die Schlüsselrolle des Hausarztes als einweisender Arzt, als Koordinator der rehabilitativen Nachsorge und als Monitor der sekundär-präventiven Behandlung.
Im Leitlinienset ist die Langfassung ergänzt um die schon von anderen DEGAM-Leitlinien bekannte Kurzfassung für den Arzt mit den wichtigsten Empfehlungen auf einer plastiklaminierten Kitteltaschenkarte und die Patienteninformation als Faltblatt in 25-facher Ausfertigung.
Die DEGAM-Leitlinie Nr. 8 „Schlaganfall“ ist seit Anfang Oktober 2006 lieferbar.
Auf vielfachen Wunsch bieten wir Ihnen die Patienteninformationen hier jetzt auch als separates Produkt an.
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