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Themenbereich Medizin

Titel

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DEGAM-Leitlinienset Nr. 7
H.-M. Mühlenfeld.
M. Reh, K. Saal
Bestehend aus:
1 Broschüre 78 Seiten,
1 Kurzfassung (plastiklaminierte A5-Karte),
25 Stk. Patientenfaltblatt,
Infozept zu Antibiotika
(Kopiervorlage),
im Karton-Schuber


Preis: 18,60 €

(Nettopreis 17,38 €
+ MwSt. 7%, 1,22 €)


Zur Ansicht:

Kurzversion für Ärzte und Ärztinnen

Patienteninfo
(diese können Sie auch in Chargen zu jeweils 200 Stück als separates Produkt erwerben)

Pressemitteilung
zu diesem Titel

Leseprobe
Gekürzte Fassung der Langversion

Herausgeber
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM), c/o Abteilung für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum,
Moorenstr. 5,
40225 Düsseldorf,
Tel.:  0211-8117771,
Fax.: 0211-8118755

Autoren
Dr. med. Hans-Michael Mühlenfeld
Niedergelassen als Allgemeinarzt in Bremen, Lehrbeauftragter der Abteilung
Allgemeinmedizin der Universität Göttingen

Dr. med. Meike Reh
(2001-02 am) Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Kiel

Dr. med. Kristina Saal, MPH
Institut für Allgemeinmedizin, Johann Wolfgang Goethe-Universität,
Frankfurt am Main

in Zusammenarbeit mit
dem Arbeitskreis Leitlinien in der Sektion Qualitätsförderung der Deutschen
Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)


Links:


Entwicklerseiten für DEGAM-Leitlinienentwickler


Präsentationsmaterial für Qualitätszirkel und die Kursweiterbildung

DEGAM Leitlinie Nr. 7

Ohrenschmerzen

mit Anwendermodulen

Wann braucht man Antibiotika?
Neue DEGAM-Leitlinie „Ohrenschmerz“

Mit der im Oktober 2005 erschienenen DEGAM-Leitlinie Nr. 7 „Ohrenschmerzen“ setzt die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin ihre erfolgreiche Reihe von „Hilfen für eine bessere Medizin“ fort, die mittlerweile in Tausenden von Hausarztpraxen eingesetzt werden.

In der Allgemeinpraxis machen Ohrenschmerzen bis zu 6 % der Beratungsanlässe aus, bei Kindern, insbesondere Kleinkindern, sind sie noch wesentlich häufiger; und hier sind sie fast immer Symptom einer Otitis Media.

Aktuell ist es aber nicht so sehr die Häufigkeit des Beratungsanlasses, der eine neue hausärztliche Leitlinie erforderlich macht, sondern es sind vor allem neue Tendenzen in der Therapie, insbesondere die – im Vergleich zur früheren Gepflogenheit – verzögerte Antibiotikagabe bei der akuten Otitis media. Das bedeutet, dass für die meisten Fälle zunächst ein abwartendes Beobachten empfohlen wird. Große, qualitativ hochwertige Studien zeigen, dass 80 Prozent der unkomplizierten akuten Mittelohrentzündungen innerhalb weniger Tage von allein ausheilen, und dass in diesen Fällen der Verlauf der Erkrankung nur unwesentlich durch Antibiotika beeinflusst wird. Gleichzeitig besteht bei einer Antibiotika-Gabe das Risiko von Nebenwirkungen und der Resistenzbildung. Die Nutzen-Schaden-Abwägung sollte für jeden Patienten angestellt werden, die evidenzbasierten Vorteile und Nachteile einer antibiotischen Therapie auch den Patienten klar gemacht werden.

Grund genug für den Hausarzt, seine Verschreibungspraxis in diesem Punkt zu überprüfen. Ein differenzierter Einsatz von Antibiotika erfordert dann aber auch ein strukturiertes Vorgehen in Diagnostik und Verlaufsbeobachtung. Das nötige Rüstzeug liefert, spezifisch auf die Verhältnisse der hausärztlichen Praxis ausgerichtet, die neue DEGAM-Leitlinie.

Entsprechend behandelt die Langversion der Leitlinie, eine Broschüre von 78 Seiten, im ersten Teil die Epidemiologie des Beratungsanlasses mit den verschiedenen zugrundeliegenden Ursachen, und geht dann über zu den abwendbar gefährlichen Verläufen. Es folgt ausführlich das strukturierte diagnostische Vorgehen und dann als besonderer Schwerpunkt, die Therapie: Die Diskussion der Antibiotikatherapie der Otitis Media erstreckt sich über zwölf Seiten der Langfassung. Tabellen und checklistenartige Zusammenfassungen erhöhen die Alltagstauglichkeit der Leitlinie in diesem Bereich. Es folgen in weiteren Abschnitten die wissenschaftlichen Belege der vorgebrachten Empfehlungen, eine kurze Kosten-Nutzen-Betrachtung, die Literaturliste, ein Überblick über ähnliche Leitlinien u.a.m.

In ähnlicher Weise, wie die Langfassung in ihrem Aufbau den Ablauf der Beratung, Untersuchung und Behandlungsschritte in der Praxis spiegelt, so sind auch die zusätzlichen Module der Leitlinie genau auf die Erfordernisse des Praxisalltags zugeschnitten – also die schon von anderen DEGAM-Leitlinien bekannte Kurzfassung für den Arzt auf einer plastiklaminierten Kitteltaschenkarte und die Patienteninformation als Faltblatt in 25-facher Ausfertigung, dazu als Fotokopiervorlage ein Info-Blatt für Patienten über die neue Handhabung der Antibiotikatherapie bei diesem Krankheitsbild.

Die DEGAM-Leitlinie Nr. 7 „Ohrenschmerz“ ist seit Anfang Oktober 2005 lieferbar.

Auf vielfachen Wunsch bieten wir Ihnen die Patienteninformationen hier jetzt auch als separates Produkt an.

 

 

 




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